Sozialministerin Dörte Schall besucht neue arbeit e.V. in Altenkirchen

Veröffentlicht am: 12. Februar 2026

Auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Philip Schimkat besuchte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Dörte Schall am 26.01.2026 den Verein neue arbeit e.V. in Altenkirchen, um sich vor Ort ein praxisnahes Bild von den Beschäftigungs- und Qualifizierungsangeboten zu machen.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen neue arbeit e.V. sowie die angeschlossenen Betriebe „möbel und mehr“, Nähpunkt und der Inklusionsbetrieb Café Inklusiv. Stefanie Schneider, Geschäftsführerin von neue arbeit e.V. Altenkirchen, erläuterte die Zielsetzungen der einzelnen Bereiche. Sie machte deutlich, wie Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen durch gezielte Qualifizierung und praxisnahe Beschäftigung schrittweise an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. „Unser Ansatz ist es, Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, und ihnen realistische Perspektiven zu eröffnen. Das gelingt nur durch qualifizierte Mitarbeitende und eine enge Zusammenarbeit mit Politik und regionalen Partnern.“
Mitarbeitende berichteten im Austausch mit Ministerin Schall aus ihrer täglichen Praxis und welche Unterstützungsmöglichkeiten der Träger bietet. Dabei wurde deutlich, wie wichtig langfristige und verlässliche Förderstrukturen für die nachhaltige Integration in Arbeit sind.
Sozialministerin Dörte Schall betonte die zentrale Rolle solcher Einrichtungen für einen inklusiven und zugleich leistungsfähigen Arbeitsmarkt. „Sozialbetriebe wie neue arbeit e.V. leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Arbeitsmarktintegration“, so Schall. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationsprozesse brauchen wir funktionierende Netzwerke, die Menschen Chancen eröffnen und regionale Arbeitsstrukturen stärken.“ Auch Stefanie Schneider hob die Bedeutung hervor: „Der Besuch von Ministerin Schall ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung für unsere Arbeit und für alle Mitarbeitenden. Gleichzeitig zeigt er, wie wichtig der Dialog zwischen Praxis und Politik ist, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.“
Ebenfalls am Gespräch beteiligt waren Margot Sander (Vorstandsmitglied von neue arbeit e.V.), Colin Haubrich (Geschäftsführer des SPD-Kreisverbandes Altenkirchen) sowie die beiden Mitarbeitenden von neue arbeit e. V., Dominic Pritz (Jugendhilfe) und Kim Prieur (Transformationsbegleitung Altenkirchen).
Der Austausch machte deutlich, dass eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Sozialträgern und politischen Entscheidungsträgern eine wesentliche Voraussetzung für zukunftsfähige Lösungen ist. Der direkte Austausch vor Ort ermöglichte es, erfolgreiche Praxismodelle kennenzulernen, Förderinstrumente weiterzuentwickeln und politische Entscheidungen stärker an den tatsächlichen Bedarfen auszurichten.
Philip Schimkat dankte dem Team vor Ort ausdrücklich: „Mein herzlicher Dank gilt Stefanie Schneider und Rainer Düngen – stellvertretend für das gesamte Team von neue arbeit e.V. – für die wertvolle Arbeit, für die sie sich Tag für Tag mit großer Leidenschaft einsetzen. Dieses Engagement ist unverzichtbar für unsere Region.“