Kreatives und Handwerkliches

Veröffentlicht am: 22. Februar 2024

Seitdem das Projekt „Frauen aktiv in die Zukunft“ bei neue arbeit e. V. im Januar neu gestartet ist, liegt der Fokus auf kreativen und handwerklichen Arbeiten. Ein Neustart geht auch immer mit Veränderungen einher, in diesem Jahr besteht diese in der Umgestaltung des Gruppenraums. Die Teilnehmerinnen können den Raum nach ihren Wünschen und Vorstellungen mitgestalten.

Zunächst stand „Ausmisten“ auf dem Plan. Alte Materialien, ausrangierte Möbel sowie Projektarbeiten aus vergangenen Jahren wurden abmontiert, umgelagert und stellenweise entsorgt. Gemeinsam mit Anleiterin Daniela Märzhäuser wurden ein Farbkonzept erstellt und Ideen zur Gestaltung des Raumes entwickelt.

Das Konzept für den Raum läuft unter dem Motto „Wohlfühlen und natürliche Materialien“. Mit dem Streichen der Wände in einer ansprechenden Farbe wurde bereits begonnen, ein kreatives Projekt befindet sich in der Planung. Dazu soll aus natürlichen Materialien wie Moos, Holz und Birkenrinde   der Umriss des Kreises Altenkirchen kreiert werden und eine Wand zieren. Als Kontrast zu den natürlichen Materialien auf der einen Wand werden von den Frauen angefertigte, farbenfrohe Kreativbilder eine weitere Wand schmücken.

Nicht nur die Kreativität der teilnehmenden Frauen ist bei der Umgestaltung des Raums gefragt, sondern auch handwerkliches Geschick, sei es im Umgang mit Farbe oder auch dem Bearbeiten von Holz mit dem entsprechenden Werkzeug. Die Frauen können in dem Projekt Kompetenzen erlernen oder bereits vorhandene weiter ausbauen. Zudem werden auch Ideen eingebracht, wie man kostengünstig kreative Ideen, z. B. mit Materialien aus der Natur, umsetzen kann.

Das Projekt bietet 15 Teilnahmeplätze und richtet sich an langzeitarbeitslose und/oder alleinerziehende Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund. Durch Stärkung des SelbstvertraueFehler! Linkreferenz ungültig.ns, Verbesserung fachlicher Kompetenzen, das Erkennen und Fördern von Ressourcen und das Erarbeiten von Lösungsstrategien werden Perspektiven entwickelt, so dass eine Integration in den Arbeitsmarkt verbunden mit gesellschaftlicher Teilhabe erfolgen kann.

Das Projekt „Frauen aktiv in die Zukunft“ wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes sowie durch das Jobcenter Kreis Altenkirchen gefördert.

Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung

 Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+)

 

Autor: Frank Vogler