Besuch im Bergwerk Grube Bindweide
Teilnehmer aus Wissen der Maßnahmen „Horizonte – Fit für den Job für Flüchtlinge“ und „Spurwechsel – Fit für den Job“ auf kulturellen und geschichtlichen Pfaden.
Wissen.
Jungen Menschen auf dem Weg ins Berufsleben Unterstützung zu bieten, ist das Ziel der Projekte „Spurwechsel – fit für den Job“ und „Horizonte – fit für den Job für Flüchtlinge“ von neue arbeit e.V. in Wissen. Im Rahmen der kulturellen und geschichtlichen Förderung besuchte neue arbeit e.V. mit 15 Teilnehmern aus beiden Maßnahmen das Besucherbergwerk Bindweide. „Wer in dieser Region lebt und arbeitet, sollte auch die Geschichte der Region kennen“, so Holger Ruhloff, Pädagoge der neue arbeit e.V. – Außenstelle Wissen, „hierzu gehört gerade die Geschichte des Bergbaus in der Region“. Das Bergwerk Bindweide prägte bis 1931 das Arbeitsleben in der Region durch den Erzabbau.
Den Teilnehmern wurde im Rahmen des Besuchs ein Stück Westerwälder Heimat- und Wirtschaftsgeschichte näher gebracht, ist die Region doch geprägt vom Erzabbau und der Stahlverarbeitung.
Mit Helm und Schutzkleidung ausgestattet erhielten die Jugendlichen bei ihrem Rundweg durch das Bergwerk untertage Einblicke in das Leben und Arbeiten der Bergleute.
Für die Jugendlichen, die sich beruflich orientieren, war es eine besondere Erfahrung, die harte Arbeit der Bergleute kennenzulernen. „Fit für den Job – Spurwechsel“ wird gefördert von Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Land Rheinland-Pfalz, „Fit für den Job für Flüchtlinge – Horizonte“ wird gefördert vom ESF und den Jobcentern des Kreises Altenkirchen. neue arbeit e.V. bietet hiermit jungen Menschen die Möglichkeit der beruflichen Orientierung und Fortbildung und dient Betrieben, die talentierte Nachwuchskräfte suchen, als Ansprechpartner.
Foto: neue arbeit e.V.
Autor: Holger Ruhloff












