Frauen an die Werkbank

Veröffentlicht am: 29. März 2026

Die Teilnehmerinnen des Projekts „Frauen aktiv in die Zukunft“ wenden sich derzeit neuen Aufgaben zu und lernen die Arbeit in der Werkstatt kennen und sammeln praktische Erfahrungen im handwerklichen Bereich. Neben dem Erlernen neuer Fertigkeiten stehen dabei Kreativität, Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Lernen im Mittelpunkt. Unter der Anleitung von Daniela Märzhäuser probieren sich die Frauen sowohl in der Holzverarbeitung als auch bei einem Upcycling-Projekt mit Metalldosen aus.

Viele der Teilnehmerinnen haben bislang nur wenige Berührungspunkte mit Werkzeugen wie Stichsäge oder Schwingschleifer. Umso bemerkenswerter sind die Begeisterung und das große Interesse, mit denen sie sich den neuen Aufgaben stellen.
Ein erstes Projekt war die Herstellung von Frühstücksbrettchen aus Holz. Die Brettchen wurden sorgfältig zugeschnitten, geschliffen und individuell gestaltet. Dabei lernten die Teilnehmerinnen verschiedene Werkzeuge und Maschinen kennen und konnten ihre handwerklichen Fähigkeiten ausprobieren. Die in Handarbeit gefertigten Unikate durften sie anschließend mit nach Hause nehmen.

Auch ein kreatives Upcycling-Projekt stand auf dem Programm: Leere Metalldosen wurden von den Teilnehmerinnen zu dekorativen Bienen umgestaltet. Anschließend wurden die Dosen mit Bambusstäben befüllt, die als Nistmöglichkeiten für Wildbienen und andere nützliche Insekten dienen. So entstehen kleine Insektenhotels, die später im Garten aufgestellt werden können.

Mit diesem Projekt leisten die Frauen zugleich einen Beitrag zum Umwelt- und Artenschutz. In vielen Regionen fehlt es Wildbienen an geeigneten Nistplätzen. Die selbst gestalteten „Bienen-Dosen“ bieten hier eine einfache, aber wirkungsvolle Unterstützung.
Gleichzeitig zeigt das Upcycling-Projekt eindrucksvoll, wie aus scheinbarem Abfall etwas Sinnvolles und Schönes entstehen kann – und wie viel Freude es macht, gemeinsam neue Fähigkeiten zu entdecken.

Das Projekt „Frauen aktiv in die Zukunft“ wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes sowie durch das Jobcenter Kreis Altenkirchen gefördert.