Glück auf!
neue arbeit e.V. restauriert Förderturm-Modell der Grube Georg in Willroth
Teilnehmer der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) und Zukunftswerkstatt von neue arbeit e.V. führten aufwendige Restaurierungsarbeiten am Modell des Förderturms der Grube Georg Willroth durch. In einem Festakt wurde die Übergabe an die GeoPark-Schule in Horhausen im April 2018 gefeiert.
Die Teilnehmer der BvB und Zukunftswerk von neue arbeit e.V. am Standort Altenkirchen haben Beeindruckendes geschaffen. Nach einigen Jahren im Keller der Familie Klee gelegen, kam der circa vier mal zwei Meter große Förderturm in Einzelstücken in Altenkirchen an.
Projektleiter Guido Schelbach (neue arbeit e.V.) erklärt, zunächst wurden alle Einzelteile mit Winkel-, Schwingschleifer oder per Hand und mit Hilfe von Rostumwandler vom Rost befreit, danach wurden die Teile grundiert. Defekte Teile wurden instandgesetzt sowie neu zugeschnitten, so dass am Ende alles mit Endlack in mehreren Schichten fertiggestellt werden konnte.
Die Teilnehmer kamen durch die vielfältigen Schritte sowohl mit Spezialwerkzeug in Berührung und konnten ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Viele der Teilnehmer entdeckten hier ungeahnte Talente oder Interessengebiete.
Ebenso wurde die Holzkonstruktion unter die Lupe genommen. Defekte Teile wurden repariert oder erneuert. Hierbei konnten die Teilnehmer Ihr Geschick für Filigranes zeigen.
Voller Elan wurde nach fast einem Jahr Arbeit am 21.03.2018 das fertig restaurierte Modell des Förderturms vor der „Glück Auf!-Schule“ in Horhausen aufgebaut. Die einzelnen Komponenten wurden verbunden, Stützen angebracht und auf die Bodenplatte gesetzt. Geschützt wird es durch eine Glas-Konstruktion.
Offiziell wurde der Förderturm mit der Umbenennung der „Glück Auf!-Schule“ in „GeoPark-Schule“ in einer Feierstunde am 20.04.2018 eingeweiht. Dabei betonte Josef Zolk, 1. Vorsitzender neue arbeit e.V. und ehemaliger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld noch einmal, wie wichtig die nachhaltige Arbeit für die Teilnehmer sei. Meist werden Projekte nur temporär erschaffen, der Förderturm jedoch bleibt ein Zeichen Ihrer Arbeit an der sie sich weiterhin erfreuen können.
Viele Teilnehmer der BvB (gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit Kreis Altenkirchen) und der Zukunftswerkstatt (gefördert durch das Jobcenter Kreis Altenkirchen) befinden sich mittlerweile in Arbeits- oder Ausbildungsverhältnissen und können so Ihren beruflichen Weg verfolgen.
Fotos zum Projekt finden Sie hier.
Autor: Anna Stephan












