„Perspektiven eröffnen“ ermöglicht Wiedereinstieg

Veröffentlicht am: 21. September 2020

„neue arbeit e.V.“ setzt auf neue Chancen durch Krise auf dem Arbeitsmarkt

Wissen. Neue Perspektiven sehen in einer ungewissen Zeit ist für viele Menschen alles andere als einfach. Ein zu Beginn des Jahres erfolgreich angelaufenes Projekt im Rahmen der Wiedereingliederung von langzeitarbeitslosen Menschen, möchte genau diese Zeiten intensiv nutzen, um persönliche Ressourcen zu erkennen und nachhaltige Lösungsstrategien daraus zu entwickeln.

Grundlegend sollen mit dem Wiedereinstieg in die Arbeit, „neue Perspektiven eröffnet” sowie die soziale Teilhabe in der Gesellschaft gesichert werden. Dies konnten Teilnehmende sowie Projektleiter erfolgreich während Corona umsetzen.

„Hierzu wurden intensive Einweisung in das Hygienekonzept des neue arbeit e.V., die Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Bewerbungstraining und allgemeinbildender Unterricht unter neuen Rahmenbedingungen umgesetzt”, so Projektleiter Jörg Becher. „Vor allem Informationen zur Pandemie und ihre wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Auswirkungen auf die Gesellschaft konnten wir sehr gut vermitteln”.

Die Teilnehmenden arrangierten sich laut eigener Aussagen sehr gut mit der Umsetzung des neu eingeführten Hybridmodells aus Präsenzunterricht und Homeschooling. Im Homeschooling würden Sie auch weiterhin  von dem pädagogischen Personal telefonisch begleitet und konnten die ihnen gestellten Aufgaben bearbeiten.

Durch die Lockerung der Coronareglungen und unter Einhaltung aller Hygienebestimmungen ist sogar die Durchführung einiger regionaler Ausflüge möglich gewesen. Viel zu entdecken gab es  zum Beispiel in der Historische Altstadt Hachenburg, beim Entdeckerweg in Birnbach in Verbindung mit dem gestarteten Projekt „Restauration der Mitmach-Spielzeuge auf dem Entdeckerweg” oder in den Kräutergarten nach Marienstatt. Bei einer spannenden Kanufahrt auf der Sieg, lernten die Teilnehmenden den Umgang mit Flussströmungen und sammelten gleichzeitig fleißig Müll aus dem Fluss. Nicht nur die Teilnehmenden waren erstaunt, was sich auf einer kleinen Strecke in der Sieg ansammelte. Auch der Naturpfad Weltende sowie die Besichtigung des Barbara-Turms der Grube Bindweide standen auf dem Programm.

Zwei Teilnehmende des Projekts gelang trotz schwieriger Arbeitslage der Sprung nach vorne: Sie freuten sich über ein erfolgreich absolviertes Praktikum sowie die Vermittlung in eine weitere qualifizierende Maßnahme.

Dieses Projekt wird durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie dem Jobcenter Kreis Altenkirchen gefördert.

Autor: Anna Stephan