Der neue arbeit e. V. Altenkirchen stellt Transformationsprojekt in Herdorf vor – Austausch mit Stadtbürgermeister Uwe Geisinger

Veröffentlicht am: 25. Februar 2026

Herdorf – Am 19. Februar 2026 war der neue arbeit e. V. Altenkirchen zu Gast im Herdorfer Rathaus. Kim Prieur und Danilo Schmidt nutzten den Besuch, um den Verein sowie das zentrale Zukunftsprojekt „Transformationsbegleitung“ vorzustellen – ein Angebot, das insbesondere für die Beschäftigten in den Unternehmen im Hellertal und der Region Herdorf von großer Bedeutung ist.

Stadtbürgermeister Uwe Geisinger begrüßte den Austausch und machte deutlich, dass viele Herdorfer Betriebe sich derzeit in einem aktiven Anpassungsprozess befinden. Gründe dafür sind unter anderem strukturelle Veränderungen in der Industrie, steigende Energieanforderungen, Digitalisierung und der zunehmende Fachkräftebedarf.

„Unsere Unternehmen stehen vor tiefgreifenden Veränderungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Stadt im engen Kontakt bleiben und Partner wie den neue arbeit e. V. an unserer Seite haben“, betonte Geisinger. Der regelmäßige Dialog mit der lokalen Wirtschaft sei für ihn ein zentraler Bestandteil der Standortentwicklung.

Im Gespräch erläuterten Kim Prieur und Danilo Schmidt, wie das Projekt Transformationsbegleitung Betriebe und deren Beschäftigte in genau solchen Veränderungsphasen unterstützt. Ziel ist es, Menschen und Unternehmen fit für die Zukunft zu machen – durch Beratung, Qualifizierung und die Entwicklung neuer Strategien im Umgang mit Wandel und Modernisierung.

„Gerade in einer industriell geprägten Region wie Herdorf ist es entscheidend, Transformationsprozesse frühzeitig zu begleiten“, erklärte Schmidt. „Viele Unternehmen sind bereit, neue Wege zu gehen – und wir möchten ihnen dabei praxisnah zur Seite stehen.“

Der Austausch verlief offen und konstruktiv. Beide Seiten vereinbarten, die Zusammenarbeit zu vertiefen und mögliche gemeinsame Schritte in den kommenden Monaten weiter auszuarbeiten.

Die Transformationsbegleitung richtet sich in erster Linie an Beschäftigte. Sie informiert über Qualifizierungs-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, berät individuell zu beruflichen Entwicklungspfaden und zeigt auf, welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten bestehen. Damit eröffnet das Projekt Chancen, Beschäftigte zu stärken, ihre berufliche Zukunft aktiv zu gestalten und – wo möglich – eine Anerkennung als Fachkraft zu erreichen. Gleichzeitig profitieren Unternehmen, da sie ihre Mitarbeitenden gezielt weiterentwickeln und dem Fachkräftemangel entgegenwirken können.

Das Projekt Transformationsbegleitung Altenkirchen wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert. Zudem arbeitet der neue arbeit e. V. eng und kooperativ mit der Transformationsagentur Rheinland-Pfalz zusammen, die den Prozess fachlich begleitet.